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Vermögensverwaltung

Was ist eine Vermögensverwaltung

Unter Vermögensverwaltung versteht man die Verwaltung fremden Vermögens durch einen Dritten, der Anlageentscheidungen innerhalb einer vereinbarten Strategie eigenständig trifft. Klassische Mandate umfassen überwiegend liquide Anlageklassen wie Aktien und Anleihen. Zunehmend werden jedoch auch alternative, illiquide Investments wie Private Equity, Hedge Funds oder Immobilien allokiert. Spricht man von Vermögensverwaltung (engl. Wealth Management), ist damit in Abgrenzung zum Asset Management meist die Verwaltung privater Vermögen gemeint.

Was ist dann ein Vermögensverwalter?

Ein Vermögensverwalter ist also ein Unternehmen, das fremdes Vermögen im Auftrag des Kunden verwaltet und dabei Anlageentscheidungen innerhalb einer vertraglich vereinbarten Anlagestrategie eigenständig trifft. Meist spezialisieren sich Vermögensverwalter auf eine bestimmte Anlageklasse oder Kundensegment.

Welche Arten von Vermögensverwalter gibt es

Grob lassen sich Vermögensverwalter organisatorisch in bankenabhängige und bankenunabhängige Anbieter unterscheiden. So weist das Organigramm nahezu jeder großen Universalbank eine Private-Banking-Sparte auf. Zudem gibt es Großbanken wie die UBS, die sich auf die Vermögensverwaltung spezialisiert haben, aber auch kleine familiengeführte Häuser wie Metzler, die sich seit jeher als Privatbank verstehen.

Dieselbe Unterscheidung findet sich im institutionellen Geschäft. Es existieren Anbieter als Sparten von Banken, etwa DWS oder J.P. Morgan Asset Management, ebenso wie bankenunabhängige Häuser wie Fidelity oder BlackRock.

Bankenunabhängige Vermögensverwalter, die Gelder privater Anleger verwalten, entstehen häufig als Ausgründungen, gegründet von ehemaligen Private Bankern. Zu dieser Gruppe gehören Verwalter, wie Flossbach von Storch, aber auch Multi Family Offices, wie Breidenbach von Schlieffen & Co. Öffnet ein ursprünglich für eine einzelne Familie tätiges Single Family Office seinen Mandantenkreis, wird es zum Multi Family Office. Andere Häuser sind von Beginn an als bankenunabhängige Multi Family Office angetreten. Ein solches unabhängiges Multi Family Office ist auch Breidenbach von Schlieffen & Co.

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Die meisten Privatbanken eröffnen Mandate ab einem liquiden Vermögen von 1 bis 5 Millionen Euro. Für ein Multi Family Office werden häufig mindestens 15 Millionen Euro an liquidem Kapital vorausgesetzt. Breidenbach von Schlieffen & Co. bietet neben dieser klassischen Multi-Family-Office-Lösung, die ab rund 15 Millionen Euro zugänglich ist, über das Digitale Family Office auch eine Variante ab 100.000 Euro. Anleger partizipieren damit an derselben Anlagestrategie, die auch den Family-Office-Mandaten zugrunde liegt. Laden Sie noch heute unsere Performancevergleich herunter

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Die zwei Arten der Vermögensverwaltung

Grundsätzlich gibt es in der Praxis vor allem zwei Arten, wie Vermögen verwaltet wird, nämliche Vermögensverwaltung als Fondslösung sowie die diskretionäre Vermögensverwaltung.

Spricht man von Verwaltern im Private Banking Kontext, meint man damit meist die diskretionäre Vermögensverwaltung einer Bank oder eines unabhängigen Vermögensverwalters. Bei einer diskretionären Vermögensverwaltung schließt der Kunde mit dem Verwalter einen Vermögensverwaltungsvertrag, in dem Anlagestrategie, Risikoprofil, erlaubte Anlageklassen und die Vergütung festgelegt werden, die individuell an den Kunden angepasst werden können. Das Vermögen bleibt in dem Depot des Kunden bei einer Bank, der Verwalter erhält allerdings eine Vollmacht, dieses Vermögen nach eigenem Ermessen im Rahmen der im Vermögensverwaltungsvertrag vereinbarten Strategie zu investieren.

Bei einer Fondslösung wird die Vermögensverwaltung nicht über ein individuelles Mandat, sondern über einen vermögensverwaltenden Fonds abgebildet Der Kunde kauft Anteile, sein Geld wird mit dem anderer Anleger gebündelt und einheitlich nach der Fondsstrategie verwaltet. Rechtlich erwirbt er damit ein Finanzinstrument statt ein Mandat zu erteilen. Verwaltet wird der Fonds von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, das Fondsvermögen ist als Sondervermögen vom Vermögen der Gesellschaft getrennt und im Insolvenzfall geschützt. Der Vorteil sind niedrige Einstiegshürden schon bei kleinen Beträgen. Der Nachteil ist allerdings, dass sich die Strategie weniger individuell anpassen lässt als bei einem diskretionären Mandat.

Beide Wege haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, welcher zu Ihrer Vermögenssituation passt.

Unabhängig wie ein Single Family Office

Neben einem bereits bestehenden Team und Pool an Experten zeichnet sich Breidenbach von Schlieffen & Co. zudem durch eine unabhängige Investmentstrategie aus. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die besten Vermögensverwalter zu finden, diese zu mandatieren und konstant zu überwachen. Keine eigenen Produkte anzubieten ist der Kern eines unabhängigen Family Offices und unterscheidet uns von vielen bankenabhängigen Family Offices, die letztlich zum Teil davon profitieren, wenn sie bankeneigene Produkte verkaufen, auch sollten diese nicht die Besten sein.

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