Performance-Korridor

Mit dem Performance-Korridor kann jeder Anleger analysieren, wie der eigene Vermögensverwalter im Vergleich zum Wettbewerb abgeschnitten hat. Man kann sich pro Strategie/Risikoprofil den besten, mittleren und schlechtesten Verwalter anzeigen lassen und so die eigene Performance sowie weitere Kennzahlen benchmarken. Bitte lesen Sie hierzu auch die Erläuterung (unten).

Um eine Auswertung zu starten, wählen Sie die Strategie („Defensiv“, „Ausgewogen“, „Dynamisch“, „Risiko“), den Zeitraum („1 Monat“, „3 Monate“ oder „2021“) und den Key-Performance-Indicator – KPI („Performance“,  „Volatilität“,  „Sharpe-Ratio“, „Maximum Drawdown“) aus. Das Auswertungsdatum ist automatisch immer das Enddatum des letzten Monats.
Danach wird eine Tabelle angezeigt und Sie können die „Performance im Zeitablauf“ sowie die „KPI im Überblick“ in der Ansicht über die Schieberegler ein- und ausstellen. Im Laufe der Zeit werden beim Performance-Korridor sukzessive neue Zeiträume hinzugefügt. Schauen Sie immer mal wieder vorbei und entdecken etwas Neues.

Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, so dass nicht adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden. Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der dazu führt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 187 vermögensverwaltende Konzepte von über 50 unterschiedlichen Investment-Managern abgebildet.

Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels QPLIX. Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage). Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der gezeigten Werte. Bei Einwänden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an diese E-Mail Adresse.

Vergleich der Vermögensverwalter

Wenn sich Anleger mit dem Thema Vermögensverwaltung auseinandersetzen, haben sie viele Fragen.

  • Was ist eine gute und was ist ein schlechte Performance?
  • Wie sollte sich die Performance im Verhältnis zum eingegangenen Risiko verhalten?
  • Wie haben Vermögensverwalter in schwierigen Phasen abgeschnitten (z.B. im März 2020)?
  • Wie entwickelt sich die Performance in Erholungsphasen (z.B. April 2020 – Dezember 2021)?
Die wichtigste von allen Fragen ist jedoch:
„Wie hat mein eigener Vermögensverwalter im Vergleich zum Wettbewerb abgeschnitten und macht er insgesamt einen guten Job, oder nicht?“

ZU DER PDF DATEI

Den Performance-Korridor als pdf-Datei finden Sie hier.

Warum gibt es den Performance-Korridor?

Die oben gestellten Fragen bleiben für viele Anleger in der Regel unbeantwortet. Eine klare, unabhängige Entscheidungsvorlage erhalten sie im Markt oder bei ihren jeweiligen Banken kaum. Viele Zeitungen und Zeitschriften erstellen Rankings und vergeben Siegel – deren Unabhängigkeit ist oft mehr als fragwürdig. Dass diese Siegel gekauft werden müssen, und dass der Verkauf der Siegel einen großen Teil zum finanziellen Überleben der Zeitungen oder Zeitschriften beitragen, verschweigen sie meist!

Aus diesem Grund hat sich das unabhängige Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. dazu entschieden in Zusammenarbeit mit dem Private Banking Magazin  einen unabhängigen und objektiven Vergleich durchzuführen und die Resultate in Form eines „Performance-Korridors“ der Allgemeinheit verständlich zur Verfügung zu stellen. So hat jeder Anleger die Möglichkeit, die Performance seines Vermögensverwalters oder Investment-Managers im Zeitverlauf in Perspektive zu setzen.

Tests von Vermögensverwaltern und Investment-Managern gibt es viele, aber unabhängige und aussagekräftige Vergleiche gibt es nur selten!

„Nicht reich muß man sein, sondern unabhängig.“

André Kostolany

Vorgehen – Wer wird analysiert?

Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert als Family Office jeden Monat die Performance von 180 vermögensverwaltenden Anlagestrategien (in insgesamt 4 Risikoprofilen) von 94 Vermögensverwaltern und Investment-Managern. Hierbei werden je nach Risikoprofil (defensiv, ausgewogen, dynamisch, risikoreich) zwischen 26 und 63 Anlagestrategien je Risikoprofil überprüft.

Zu den analysierten Häusern gehören renommierte Privatbanken, bekannte Geschäftbanken, Asset-Management Gesellschaften von Versicherungsunternehmen, Investmentgesellschaften des genossenschaftlichen Finanzsektors und der Sparkassen, globale Asset-Manager genauso wie freie Vermögensverwalter, Family Offices mit eigenen Fonds und zwei bekannte „Kapitalmarkt-Einzelkämpfer“.

  • Privatbanken (17): Bank Julius Bär, Bank J. Safra Sarasin, Bankhaus Lampe, Bankhaus Metzler, Banque de Luxembourg, Berenberg Bank, Bethmann Bank, Fürst Fugger Privatbank, Fürstlich Castell’sche Bank Credit-Casse AG, LGT Bank, ODDO-BHF Bank, Pictet, Privatbank Donner & Reuschel, Quintet Private Bank, Rothschild & Co., Schoellerbank, WALSER Privatbank
  • Geschäftsbanken (13): Commerzbank, Credit Suisse, Degussa Bank, Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, BNP Paribas, Deutsche Bank, HSBC, Landesbank Baden-Württemberg, Nordea Bank, Swisscanto, Triodos Bank, UBS, UniCredit Bank
  • Asset-Management Gesellschaften von Versicherungsunternehmen (9): Allianz Global Investors, Ampega (Talanx Investment Group), Axa Investment Managers, Basler Financial Services, Gothaer Versicherungsbank VVaG, HUK-Coburg Asset Mgmt. GmbH, MEAG MUNICH ERGO Asset Management, PIMCO, Swiss Life Asset Management
  • Genossenschaftsbanken / Sparkassen (7): Deka Investments (Investmentgesellschaft der Sparkassen-Finanzgruppe), Erste Asset Management, KEPLER-Fonds (Investmentgesellschaft der österreichischen Raiffeisen Bankengruppe), Pax-Bank eG, Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft, Union Investment (Investmentgesellschaft der DZ Bank, des Zentralinstituts des genossenschaftlichen Finanzsektors), Hamburger Sparkasse (Haspa)
  • Asset-Manager (27): Aberdeen Standard, ACATIS, Amundi, antea Investment AG, Assenagon, Bellevue Asset Management, BlackRock, Columbia Threadneedle, DNCA Finance, DWS, Edmond de Rothschild, FERI AG, FIL S.A., First Eagle, Franklin Tempelton Investments, Jyske Invest International, Invesco, MainFirst, MFS Investment Management, ÖKOWORLD AG, Raiffeisen Bank International, Ruffer LLP, Selection Asset Management, Schroder, Siemens Fonds Invest, TBF GLOBAL Asset Management, Universal Investment
  • Freie Vermögensverwalter (18): BRW Finanz AG, Carmignac Gestion S.A., CONCEPT Vermögensmanagement, CSR Beratungsgesellschaft mbH, DJE Kapital AG, Eyb & Wallwitz (Phaidros), ETHENEA Independent Investors, Flossbach von Storch AG, Freiburger Vermögensmanagement, Habbel, Pohlig & Partner, Heemann Vermögensverwaltung, ProfitlichSchmidlin AG, PRISMA Investment, Röcker & Walz, Sauren, StarCapital, Value Intelligence Advisors
  • Family Offices mit eigenem Produkt (2): AURETAS, Deutsche Oppenheim Family Office AG
  • Einzelkämpfer (1): Max Otte

Vorgehen – Was wird analysiert?

Zur Messung der Leistung in der Vermögensverwaltung der oben beschriebenen Häuser werden deren vermögensverwaltende Fonds analysiert. Der Vorteil dieses Vorgehens liegt daran, dass es für Fonds tagesaktuelle, öffentlich verfügbare Daten gibt, die über VWD (vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH) abgerufen werden können.

Um die Realität möglichst genau abzubilden, wird eine Nachkostenbetrachtung gewählt, bei der nicht nur die Kosten der Fonds berücksichtigt werden, die in der Performance schon enthalten sind, sondern auch potentiell anfallende Depotbankgebühren und Transaktionskosten. Der Vergleichbarkeit halber haben wir daher für alle Fonds eine Kostenpauschale von 0,3% p.a. angenommen.

Bei der Analyse des risikoadjustierten Erfolgs der vermögensverwaltenden Fonds wird zur Einschätzung der risikoadjustierten Performance die Rendite ins Verhältnis zum annualisierten Risiko (Volatilität) gesetzt. Die sich ergebende Kennzahl wird als Sharpe Ratio bezeichnet und entspricht vereinfacht der Performance pro Einheit Risiko – je höher das Sharpe Ratio, desto besser.

Um die Ergebnisse ins Verhältnis zum breiten Markt zu setzen, werden die Resultate in Relation zu zwei Benchmarks bewertet.

Die Benchmarks bestehen aus:

  1. Deutsche Marktbenchmark: Diese Benchmark besteht aus einer Kombination aus DAX (Aktien) und REXP (Anleihen). Je nach Risikoprofil werden Aktien und Anleihen zueinander gewichtet (z.B. Risikoprofil Defensiv: 33% Aktien, 67% Anleihen).
  2. Globale ETF-Benchmark: Diese Benchmark besteht aus 5 generischen globalen Exchange Traded Funds (ETF) – zwei Welt-Aktien-ETF (d.h. MSCI-World ETF – eins ist währungsoffen und das andere währungsgesichert) sowie drei Welt-Anleihen-ETF (wovon eins währungsoffen und zwei währungsgesichert sind). Je nach Aktienquote des jeweiligen Risikoprofils, werden die ETF zueinander gewichtet (z.B. Risikoprofil Ausgewogen: das heißt 25% MSCI-World ETF – währungsoffen, 25% MSCI-World ETF – währungsgesichert, 21,5% globale Anleihen – Global Aggregate währungsoffen, 21,5% globale Anleihen – Global Corporate währungsgesichert, 7% europäische Anleihen – High Yield) .

 

Gute und robuste Performance in der Vermögensverwaltung ist kein Geheimnis, wenn man sie richtig analysiert. Das ist die Kernkompetenz eines auf den Kapitalmarkt spezialisierten, unabhängigen Family Offices. Die Auswahl und Kombination der richtigen Vermögensverwalter und Investment-Manager gekoppelt mit der Streuung über verschiedene Anlagestrategien hinweg ermöglicht dem informierten Anleger, überdurchschnittliche Renditen bei unterdurchschnittlichem Risiko zu erwirtschaften.

Performance Korridor

Hier können Sie den vollständigen Performance-Korridor des Vermögensverwaltervergleichs als PDF-Datei herunterladen.

Multi-Manager Strategien

Erfahren Sie mehr über den Erfolg & die Kosten des Multi-Manager-Ansatzes von Breidenbach von Schlieffen & Co. Hier können Sie eine Präsentation mit der Übersicht aller Ergebnisse (nach allen Kosten) herunterladen.

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