Podcast Episode #34: Und immer wieder ist es Trump
Wieder einmal löst die US-Regierung eine Krise aus.
Episode vom 06.03.2026

Episode vom 06.03.2026
Es vergeht kaum Zeit und schon wird eine neue geopolitische Krise ausgelöst, als ob wir davon nicht genügend hätten. Kapitalanleger müssen damit umgehen. Krieg zu kommentieren oder einzuschätzen ist schwer, insbesondere für die Kapitalanleger. Dennoch wagen wir einen Versuch und wollen damit die Hand unserer Kunden und anderer Kapitalmarktinteressierten halten. In jeder Krise ist es wichtig und richtig Ruhe zu bewahren. Sich von der Entwicklung der Kapitalmärkte treiben zu lassen, hat noch nie zum Erfolg geführt. Auch diese Krise geht vorbei. Die USA müssen daran ein großes Interesse haben. Ob das auch für den Iran gilt, ist ungewiss.
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Und immer wieder ist es Trump
Mein letzter Podcast ist 11 Monate alt. Der Grund damals war der sogenannte Tag der Befreiung als sich die USA von seiner Sonderstellung in Bezug auf globales Wirtschaftswachstum befreite, von Freunden befreite und Kreditgebern gleich mit. Unabhängig davon sind US Aktien seitdem um fast 20% gestiegen. In EURO waren es wegen des Dollar Verlustes gut 10% weniger. Aktienmärkte in Asien und auch Europa haben sich in der Zeit gut entwickelt. Das ist kein Plädoyer für die US Regierung, sondern für das Funktionieren von Wirtschaft und Kapital.
In den letzten 11 Monaten hätte man jede Menge Podcast mit dem Titel „Und immer wieder ist es Trump“ veröffentlichen können, irgendwann wird so was zu einer Geräuschkulisse ohne Mehrwert.
Der US Präsident hat den Spitznamen TACO erhalten, den einige Hörer bestimmt schon vernommen haben. TACO steht für Trump always chickens out, übersetzt „Trump kneift regelmäßig“. Dieses fast vorhersagbare Verhalten hat die Kapitalmärkte immer wieder beruhigt. Man darf nie vergessen, dass der US Regierung die Entwicklung der Aktienmärkte und der Inflation besonders wichtig sind.
Bisher gab es immer einen Weg zurück. Zölle wurden ausgesetzt, Zölle wurden reduziert, Ankündigungen wurden getätigt und entweder zurückgenommen oder entweder laut oder leise nicht ausgeführt. Meistens kann man gar nicht so schnell reagieren, wie etwas rausposaunt und wieder zurückgenommen wird. Ruhe und Kraft sehen anders aus.
Mit dem Angriff auf den Iran wird es schwierig zu kneifen oder abzubrechen. Es ist ein „point of no return“ erreicht. Dass der Iran in der Art antwortet, wie er antwortet, ist wahrscheinlich auch die Hauptüberraschung. Ob diese Reaktion das Ergebnis einer Vorbereitung oder eher der Emotionen geschuldet ist, ist schwer zu beurteilen. Für Kapitalmärkte wäre es sicherlich deutlich relevanter, wenn die Reaktion das Ergebnis einer intensiven Vorbereitung war. In dem Fall müsste man mit weiteren vorbereiteten überraschenden Maßnahmen rechnen.
In den letzten Tagen haben wir einer Reihe von Strategen zugehört und einige Stellungnahmen von Banken und Fondsgesellschaften gelesen. Krieg zu kommentieren ist immer schwierig. Die Meinungen und Stellungnahmen sind recht einheitlich:
Das ist alles irgendwie richtig und gleichzeitig Kaffeesatzleserei.
Im Folgenden sage ich etwas zu der Bevölkerungsstruktur des Iran, werfe einen Blick in die Geschichte, was an den Kapitalmärkten passierte als der Irak 1990 das Nachbarland Kuwait überfiel und wie Investoren vor den Krisen positioniert war. Der Iran hat 93 Millionen Einwohner, wovon ca. 5 Mio Flüchtlinge aus Afghanistan sind. Das ist kein kleines Land. Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren, was im globalen Vergleich im Mittelfeld ist. Die Länder Afrikas sind wesentlich jünger. Die Reproduktionsrate liegt bei nur 1,7 Kindern pro Frau. Dauerhaft wird die Bevölkerung schrumpfen, aber noch nicht. 68% der Bevölkerung ist im erwerbsfähigen Alter, was hoch ist. Die Anzahl der Erwerbstätigen liegt bei knapp 28 Millionen. Davon sind 4 bis 4,5 Millionen im zivilen Staatsdienst und ca. 1 Millionen Soldaten (Armee, Revolutionsgarde und Reservisten der Revolutionsgarde).18% der erwerbstätigen Bevölkerung sind abhängig vom Staat. Kein Wunder, dass man so viele Regimetreue im Fernseher sehen kann. Was im Inneren dieser Menschen vor sich geht, kann kaum jemand beurteilen. Jedenfalls ist der Iran mit dem Irak vor 30 Jahren nicht vergleichbar.
Komme ich zum 2. Golfkrieg bzw. 1. Irak Krieg. Am 2. August 1990 überfiel der Irak das Nachbarland Kuwait. Die Befreiung von Kuwait, legitimiert durch eine UN Resolution begann erst 5 Monate später am 17. Januar 1991. In der Zeit herrschte größte Unsicherheit. Der Ölpreis verdoppelte sich und Aktienmärkte fielen weltweit zwischen 20% (USA) und 33% (Deutschland). Ein Jahr nach dem Überfall auf Kuwait handelte der US Aktienmarkt 10% über dem Stand vor der Krise. Deutschland hatte in der Zeit mit den Kosten der Widervereinigung zu kämpfen. Dieses mal begannen die Kämpfe ohne UN Resolution sofort, eine lange Hängepartie gibt es nicht und wir befinden uns an Tag des Krieges. Der Propaganda der Kriegsparteien sollte man eher mistrauen als vertrauen.
Komme ich zum dritten Punkt, der Positionierung der Marktteilnehmer zu Beginn der Krisen.
Im August 1990 lebte ich in den USA und beriet große US Kapitalsammelstellen in Bezug auf ihre Aktienanlagen in Deutschland. Es herrschte Euphorie. Jeden Tag wurde eine neue Sau durchs Dorf getrieben, die von der Wiedervereinigung in Deutschland profitieren würde. Anfänglich (also im Spätherbst 1989) waren das hauptsächliche Aktien deutscher Unternehmen, später dann auch Aktien anderer Europäischer und Unternehmen anderen Länder. An den neuen 18 Millionen wohlhabenden Bürgern im vereinten Deutschland und an kommenden staatlichen Ausgaben für Infrastrukturmaßnahmen wollten alle partizipieren, so auch Investoren. Jeglicher Gedanke an eine Krise war fortgewischt. Da passt so ein Krieg, der den Ölpreis stark steigen lässt, gar nicht rein und muss erstmal verdaut werden. Was auf einen solchen Schock folgt, ist der „risk off trade“, also das Portfoliorisiko zu reduzieren.
Ähnlich ist die Situation bis zum 28. Februar 2026 gewesen. Krise war trotz aller geopolitischen Verwerfungen, Drohungen, Beschimpfungen, etc. ein Fremdwort. Kein Wunder also, dass die Kapitalmärkte reagieren, wie sie reagieren, wobei sie bisher eigentlich nicht heftig genug reagiert haben. Das liegt an der Einheitsmeinung, dass diese Krise nur temporär sei, was auch immer mit temporär genau gemeint ist.
Ich zitiere den Banker Carl Mayer von Rothschild, der von 1788 bis 1855 gelebt hat mit den Worten: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern; verkaufen, wenn die Violinen spielen“. Die daraus abgeleitete Börsenweisheit lautet: „Immer dann kaufen, wenn die Kanonen am lautesten knallen“. Das Problem an dieser Weisheit ist, dass man erst im Nachhinein weiß, wann die Kanonen am lautesten geknallt haben.
Genau hierin steckt das Problem. Mit Beginn eines Krieges weiß niemand, wie lange die Kanonen knallen werden und wie laut sie noch werden. Wenn es etwas gibt, was der Kapitalmarkt hasst, dann ist es Unsicherheit, wobei ich das nicht nachvollziehen kann, denn sicher ist nie etwas. Es geht also um die gefühlte Sicherheit oder Unsicherheit. Diese ist messbar. Auch wenn ich mich bestimmt wiederhole. Damit Aktienkurse steigen, bedarf es mehr Käufern als Verkäufern. Das ist das einfache Phänomen von Angebot und Nachfrage. Für das Kaufen von Aktien wird Liquidität benötigt. Ist die vorhandene Liquidität bereits investiert, kann per Definition keine Nachfrage erfolgen. Also muss man sich ansehen, wie hoch die Liquiditätsquoten der Investoren sind und wie hoch deren Aktienquote ist. Zum 28. Februar 2026 (das ist nicht lange her), waren die Aktienquoten historisch hoch und die Liquiditätsquoten historisch niedrig. Das Problem daran ist, dass diese Situation bereits seit einigen Monaten bestand und Aktienmärkte weiter gestiegen sind. Wie konnte das passieren. Ich nenne es Gier. Die Violinen spielten so schön, dass sich einige Investoren entweder Geld geliehen haben, um Wertpapiere zu kaufen oder über den Kauf von Derivaten mit wenig Kapitaleinsatz viel Aktienengagement erworben haben. Das geht gut solange die Märkte die steigen. Danach wird es schwierig. Passiert in einer solchen Situation etwas in der Welt und Investoren wollen oder müssen verkaufen, müssen alle durch das gleiche Nadelöhr, das kann eng werden. Geld für Käufe gibt es nicht und das trifft auf Notverkäufe.
Wir beobachten eine bestimmte Kennzahl des Marktes, die uns Auskunft darüber gibt, wie hoch der Anteil der spekulativen Investments ist. Diese Kennzahl erreichte am Tag vor Beginn des Krieges einen Höchststand.
Am 2. August 1990 sowie am 28. Februar 2026 gab es das gleiche Bild eines überkauften Marktes (die Violinen spielten). Nun geht es direkt vom Gesang der Violinen zum Knallen der Kanonen. Dass das die Welt aufschreckt, ist kein Wunder.
Die Investitionssituation der Summe der weltweiten Kapitalanleger ist auch zu vergleichen mit März 2020, also kurz vor Beginn der Coronakrise, als die Violinen laut und kräftig spielten. Mit Beginn von Corona gerieten Aktienmärkte in die Komplettpanik. Der DAX Index fiel um 38% von 13.800 auf 8.600. Heute steht der DAX übrigens bei ca. 23.500 und Corona ist gerade mal 6 Jahre her.
So bitter sich das jetzt anhören wird. Für den Kapitalmarkt war Corona etwas Neues und vollkommen Unberechenbares. Krieg es nicht.
Manche mögen sich eventuell daran erinnern, dass der Ölpreis am 20. April 2020 einen Wert von minus USD 38 hatte. Lieferanten von Öl zahlten Abnehmer also dafür, Rohöl abzunehmen. Die Lieferketten war so derartig gestört, dass Ölproduzenten nicht wußten, wohin mit dem Öl. Diesbezüglich muss man wissen, dass sich Ölquellen nicht so einfach wir ein Lichtschalter ausschalten lassen. Das Öl fließt weiter, selbst wenn es keine Nachfrage gibt. Trotz dieser massiven Unsicherheiten, ob und wie sich die Weltwirtschaft weiter entwickeln kann und wird, war der Ölpreis Ende 2020 bei knapp 40 USD und der DAX stand bei 13.700 Punkten.
Heute haben wir Krieg und nicht Corona und Krieg kennt der Kapitalmarkt. Wie zum 1. Irak Krieg oder zum Ausbruch des Ukrainekrieges gewöhnen sich Weltwirtschaft und Kapitalmärkte an die Situation. Ich kann nicht sagen, wie lange das dauern wird, aber es wird passieren. Es werden neue Wege gefunden, Energierohstoffe zu erhalten. Im Gegensatz zu Corona, als alles unterbrochen war und auch Frachtraten negativ waren, geht es aktuell im Wesentlichen um die Lieferung von Öl und Gas.
Wie irrational Aktienmärkte manchmal sein können, zeigt die Entwicklung von Aktien der Software Industrie. Am 28. Februar, also dem Tag des Beginn des Krieges erhielten wir ein E-Mail eines Fondsmanagers mit dem Titel „Die Künstliche Intelligenz schickt Schockwellen durch die Märkte….“. Im Vorfeld waren Aktien der Softwareindustrie deutlich gefallen, da diskutiert wurde, ob die Künstliche Intelligenz die Software Industrie verdrängen würde. Aktien von Softwarelösungsanbietern wie SAP, Salesforce oder Microsoft fielen wie ein Stein. Auch wenn die KI wirklich powerfull ist, habe ich meinen Zweifel, dass die KI für ein Unternehmen mit zehntausenden von Mitarbeitenden ein bestehendes funktionierendes System ersetzen wird. Dass die Softwareanbieter innovativ bleiben müssen, ist eindeutig und nicht neu. Dass sie ersetzt werden, wie vor 100 Jahren das Pferd durch das Auto ersetzt wurde, ist unwahrscheinlich. Aber warum erwähne ich das überhaupt. Seit dem Beginn des Krieges scheint die KI Sorge verflogen zu sein, denn Aktien von Softwareanbietern steigen gegen den Trend. Vor 8 Tagen noch war deren Geschäftsmodell nach Ansicht vieler Marktteilnehmer totgesagt. Heute scheinen Aktien dieser Unternehmen als rettende Insel betrachtet werden. Irgendwas ist falsch.
Die erste Reaktion der Aktienmärkte und Kapitalmärkte entsprach dem Textbuch. Der Goldpreis steigt, der USD steigt, der Schweizer Franken steigt, Aktien energieintensiver Unternehmen fallen und Aktien weniger energieintensiver Unternehmen fallen entweder wenig oder steigen sogar.
Daraus einen neuen Trend abzulesen, wäre voreilig.
Wie bereits erwähnt, misst sich die US Regierung besonders an der Entwicklung der Aktienmärkte und der Inflation. Nicht nur wir sehen die Spritpreise an den Tankstellen steigen. Auch in den USA sind sie in der letzten Woche um 10% gestiegen. Am 3. November sind in den USA Kongresswahlen. Wenn die Regierung nicht eine deutliche Anzahl von Sitzen in den beiden Häusern verlieren will, wird sie bis zum Wahltag etwas erreicht haben müssen. Inflation und gefallene Aktienkurse sind ein Garant die Wahlen zu verlieren.
Hohe Energiekosten sind in Niemandem Interesse. Diese führten immer zu einer weltweiten Rezession. Das Dilemma ist zudem, dass hohe Energiekosten zumindest vorrübergehend zu einer höheren Inflation führen. Selbst der neue FED Chef wird das nicht ignorieren können. Während der Dauer des Krieges sind Zinssenkungen durch die Zentralbanken höchst unwahrscheinlich. Die OPEC versucht mit der Ansage die Fördermengen zu erhöhen, Ruhe ins System zu bringen. Dass ist aktuell wahrscheinlich einfacher gesagt als getan, zumal die größten Produzenten am Golf sind.
Dennoch müssen alle Beteiligten ein großes Interesse daran haben, dass dieser Krieg bald endet. Ob diese Rationalität gewinnt oder Emotionen, wissen wir heute noch nicht. Ich und wir haben keine Ahnung, wie lange der Konflikt dauert und ob sich Russland oder andere Staaten der Achse des Bösen noch einmischen werden.
In solchen Phasen besteht immer die Gefahr, dass es länger dauert als gehofft oder plötzlich vorbei ist. Im ersten Fall fallen Aktienkurse weiter und im 2. Fall steigen sie plötzlich deutlich. Wie immer geht es darum, das Kapital zu schützen und das macht man am besten mit einer breiten Risikostreuung und dem Investment in resiliente und robuste Geschäftsmodelle. Aktien letzterer Gruppierung waren lange nicht gefragt. Dafür war der Fokus auf alles, was in irgendeiner Form mit Künstlicher Intelligenz und Verteidigung zu tun hat. Und, wenn die Violinen spielen, werden viele mutiger und investieren in Aktien zyklischer, häufig energieintensiver Unternehmen. Das wird sich korrigieren. Resiliente und robuste Geschäftsmodelle werden wieder entdeckt. Diese Entwicklung begann schon im letzten Quartal 2025 und sollte sich beschleunigen.
Zum Schluss möchte ich 2 sehr treffende Aussagen vom August 2024 zitieren, als aus ganz anderen (nicht Trump-) Gründen Aktienmärkte in einer Panikreaktion deutlich fielen. Dazu verweise ich auf die Podcast Nr. 30 und 31.
„Vorsicht Falle“ Welt Am Sonntag, 11. August 2024
Emotionen…sind die größten Feinde eines erfolgreichen Anlegers. Ein Plus von 10% haken wir (Menschen) freudig ab, ein Minus von 10% treibt uns Schweiß-perlen auf die Stirn. Auch in turbulenten Zeiten gilt, dass es für …Anleger nahezu unmöglich ist, die Zukunft der Aktienkurse zu erahnen. Es gibt Studien, die nahelegen, dass man langfristig erfolgreicher ist, wenn man weniger Nachrichten konsumiert. Viel entscheidender ist,…eine eigene Anlagestrategie zu entwickeln. Dieser wiederum liegt eine Analyse der persönlichen Risikobereitschaft zugrunde.
„Gelassenheit ist des Anlegers Pflicht“ FAZ, 24. August 2024
Auch wenn es den Eindruck machen mag, dass nichts Tun bedeutet, gelähmt zu sein, halten wir es für richtig Ruhe zu bewahren und unverändert unserem Investmentansatz zu folgen global in der Breite investiert zu sein und einem disziplinierten Rebalancing zu folgen.
Ich wünsche uns allen alles Gute. Möge die Vernunft zum Erfolg führen.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Herzlichst,
Ihr Team von Breidenbach von Schlieffen & Co.
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